Auszeichnung für aktivklimahaus

Im Rahmen der Daphne-Preisverleihung, dem österreichischen Umwelttechnologiepreis, der jährlich von der „Raiffeisen Klimaschutz-Initiative“, der „WKO“ und dem Servicemagazin „Umweltschutz“ verliehen wird, wurde das Tiroler Unternehmen Aktiv Klimahaus Süd GmbH mit seinem Grazer Projekt „Plusenergieverbund Reininghaus Süd“ ausgezeichnet. Zu den Gratulanten zählte auch Dr. Franz Fischler, Vorsitzender der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative.

Vorbild für Österreichs innovativste Wohnanlage, die derzeit mit 162 Wohnungen im Herzen von Graz, Peter-Rosegger-Straße, entsteht, ist die aktivklimahaus Wohnanlage in Kramsach in Tirol, die ebenfalls bereits mehrfach ausgezeichnete wurde. In Graz sind die 12 kompakten bis zu fünfgeschossigen Häuser bau- und klimatechnisch wieder eine Neuheit! Sie werden in natürlicher Wohnfühlqualität in Holz-Lehmbauweise errichtet. Die Wohnanlage ist energietechnisch Teil des +ECR-Plusenergieverbundes Reininghaus Süd und soll mehr Energie erzeugen als sie selbst benötigt. Das Pilotprojekt nutzt erstmals in Österreich die Möglichkeit der energietechnischen Vernetzung von Stadtteilen. Denn gemeinsam mit einem vorgelagerten Büro- und Geschäftskomplex werden in Zukunft Spitzenlasten in der Erzeugung und im Verbrauch von Energie ausgeglichen. Das Projekt wurde bereits mit dem Österr. Umweltpreis 2013 in der Kategorie „Stadt der Zukunft“ der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technologie) ausgezeichnet.

Der Tiroler Unternehmer Martin Partoll ist mit seinem Grazer Projekt ebenfalls für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2014 nominiert. Wer das Tiroler Projekt beim Voting in der Kategorie „Gemeinden und Regionen“ unterstützen möchte, der hat noch bis 28. Oktober unter folgendem Link die Gelegenheit dazu