Konstruktion

Fundamente:
Bestand lt. statischem Erfordernis, als Streifen- oder      Plattenfundament.

Wohngeschosse:
Bestand, teilweise in Ziegelmauerwerk errichtet, Zubau Dachgeschoß in Holzbauweise nach den Bestimmungen der ÖNORM, mit Ausnahme der nach statischen Erfordernissen notwendigen Betonwände und Säulen.

Außenwände:
Bestand Hochlochziegel mit  der erforderlichen  Wärmedämmung, mit einem Edelputz in heller Körnung.

Wohnungstrennwände:
Betonziegel oder Betonwände mit  Vorsatzschale, bzw. Trockenbau.
Nichttragende Innenwände: Trockenbau (Gipskartonwände)

Decken:
Bestand Ortbeton oder Fertigteildecken, im DG
Massivholzdecken  laut Statik.

Dach:
Pultdach,-oder Satteldach mit Bitumeneindeckung
(Farbgestaltung nach Vorgabe des Architekten)

Balkon: 
Balkonboden wird teilweise in Holzkonstruktion oder Beton laut Planunterlagen  ausgeführt.
Brüstungen werden in Holzkonstruktion ausgeführt. (Farbgestaltung nach Vorgabe des Architekten)

Terrassen:
der Terrassen-Belag im Erdgeschoss wird mit Betonplatten und im Dachgeschoss mit Betonplatten oder Holzkonstruktion (Holzboden) ausgeführt.

Dachrinnen, Fallrohre und alle Spenglerarbeiten werden in verzinktem Blech ausgeführt.

Ausbau

Wandoberflächen:

Sämtliche Wohnräume werden verputzt  (mit Ausnahme der Zwischenwände, die mit Gipskarton beplankt werden) und mit hellem Anstrich versehen.

Beim Zusammentreffen von Putzflächen und Gipskartonwandflächen werden unterschiedliche Oberflächenstrukturen beiderseits akzeptiert.

Alle Bäder und WC’s werden  bis Oberkante Türstock verfliest.

Decken:

Die Decken werden gespachtelt und gemalen.

Die Decke bei den Dachwohnungen wird teilweise als Sichtdachstuhl und teilweise in Trockenbau (Gipskartonplatten) ausgeführt.

Unterböden:

In allen Räumen werden schwimmende Estriche mit entsprechender Wärme- oder Trittschalldämmung verlegt.

Oberböden:

Schlafzimmer:                      Parkett (Eiche)

Wohnräume:                        Parkett (Eiche)

Küchen:                                Parkett (Eiche)

Vorräume und Dielen:       Parkett (Eiche)

Abstellräume:                      Parkett (Eiche)

In den Bädern und  WC’s ist ein Fliesenbelag vorgesehen.

Der Betonboden in  den Kellerräumen wird versiegelt.
Die Kellerabteile werden als Holzlattenkonstruktion ausgeführt.
Fahrradabstellplatz, Müllraum wird versiegelt.

Die Treppen/Podeste werden in Beton ausgeführt und mit keramischem Plattenbelag belegt.

Fenster:

Kunststofffenster (weiß) isolierverglast (Verglasung mit K=1,1 W/ms k). Teilweise werden die Fenster in den Wohneinheiten  als Dreh- oder Drehkippflügel ausgeführt, die Terrassentüren werden mit einem Drehkippflügel bzw. Drehflügel, ausgeführt.

Fensterbänke:

Innen: Kunststoff weiß beschichtet
Außen: Colorblech

Wohnungseingangstüren:

Wohnungseingangstürblätter:  Schalltechnisch lt. ÖNORM und wenn lt. Behörde erforderlich in T30

Innentüren: Leichtbautürblatt beidseitig weiß matt walzlackiert, Zargen weiß, Drückergarnituren in Edelstahl mit Rundrosetten/Bad und WC – entsprechende Rosetten

Heizanlage

Heizungsanlage:

Das Objekt wird an das öffentliche Erdgasversorgungsnetz der TIGAS – Erdgas Tirol GmbH angeschlossen. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Außentemperatur gesteuerter Gas-Brennwerttherme. Die Beheizung der Räume erfolgt durch eine für alle Räume separat von Hand regelbaren Niedertemperatur – Flächenheizung mit einem Unter – bzw. Aufputzverteiler in jeder Wohnung, worin auch die Wohnungsabsperrung und er Wärmemengenzähler untergebracht sind.

Warmwasseraufbereitung:

Die Warmwasseraufbereitung erfolgt zentral mittels eines in der erforderlichen Größe bemessenem Warmwasserspeicher. In jeder Wohnung (z.B. WC) wird ein Kalt- und Warmwasserzähler (Unterputz) eingebaut, wobei der genaue Verbrauch sowohl Kalt- bzw. Warmwassermenge je Wohnung festgestellt wird.

Sanitärinstallation

Bäder:

Badewanne: Stahlblechbadewanne 170 x 75 cm in weiss mit Ab- und Überlaufgarnitur, Aufputz – Wannen/Brausemischer sowie Brausegarnitur mit Handbrause und Brausestange in chrom.

Waschbecken: Keramikwaschbecken 600 x 480 mm in weiss samt Befestigung, Waschtisch-Einhandmischer, Eckventile und Ablaufgarnitur in Chrom.

WC: Keramik – Wand- WC in weiss mit Unterputzspülkasten,

WC-Sitz in weiss und Betätigungsplatte in weiss.

Waschmaschinenanschluss mit Unterputz-Einbausifon und Geräteventil in chrom.

 

Küche:

Warm- und Kaltwasseranschluss mit Eckventil und Kombieckventil für Geschirrschpülmaschine (Kaltwasser), ohne Küchenarmatur und Ablaufverbinder.

Warm- und Kaltwasseranschluss

Raumentlüftung:

Alle innenliegenden Bäder (ohne Fenster) werden mittels Einzelraumlüfter mit Nachlaufrelais entlüftet. Die Verrohrung der Abluft wird bis übers Dach gezogen.

Terrasse: Die Erdgeschoßwohnungen erhalten einen frostsicheren Kaltwasseranschluss im Garten.

Elektroinstallationen

Die Elektroausstattung erfolgt generell lt. ÖNORM E 8015-2 (01.10.2006)

Das gesamte Installationsmaterial kommt als Standard in weiss zur Ausführung. Leuchtkörper sind in den Wohneinheiten nicht enthalten.

AUSSTATTUNGSBEISPIEL:

Vorräume, Dielen:

1 Wechselschaltung mit 2 Schaltstellen,
1 Deckenauslass,
1 Steckdose,
1 Doppelsteckdose
im Vorraum bzw. der Diele wird eine Glocke installiert;

WC:

1 Ausschalter,
1 Deckenauslass,

Bad:

1 Serienschalter,
1 Wandauslass über Waschbecken,
1 Steckdose neben Waschbecken,
1 Steckdose für Waschmaschine,
1 Steckdose für Trockner,
1 Deckenauslass,

Zimmer:

1 Ausschalter,
1 Deckenauslass,
4 Steckdosen,
1 Telefonsteckdose ISDN tauglich,

Küche, Essen:

1 Serienschalter,
1 Deckenauslass,
1 Wandauslass,
1 Steckdose für Dunsthaube,
5 Steckdosen im Arbeitsbereich,
1 Steckdose für Kühlschrank,
1 Anschlussdose für E-Herd,
1 Anschlussdose für Geschirrspüler,
1 Steckdose für Mikrowellenherd,

Wohnräume:

1 Wechselschalter,
2 Deckenauslass,
5 Steckdosen,
1 Antennensteckdose;
1 Telefonsteckdose ISDN tauglich,

Terrasse:    

1 Steckdose
1 Wandauslass
1 Ausschalter

Stiegenhaus: 

Beleuchtung mit Bewegungsmelder

Kellerabteil:  

1 Steckdose
1 Lichtauslass inkl. Leuchtkörper
1 Ausschalter

Die eigenständige Anbringung von SAT-Anlagen am Dach, an der Fassade oder im Garten/Terrasse ist nicht erlaubt.

Telefonnetz:  

Versorgung durch die PTA

Der Anschluss ist vom Käufer selbst zu beantragen;

Leerverrohrung auf dem Grundstück bis in jede Wohneinheit wird vorgesehen.

Elektroinstallation:  

Lt. den gültigen ÖVE-Vorschriften.
Zuleitung vom Hausanschlusskasten zum HV.
Hauptverteileranlage mit einem Stromzähler je Wohneinheit und einem Stromzähler für den Allgemeinteil.
Je Wohneinheit ein Unterverteiler mit den entsprechenden Leitungsschutzschaltern und Schutzgeräten innerhalb der Wohnung.

Maler- und Anstreicharbeiten

Die sichtbaren Teile des Dachstuhles (außen) werden lasiert.  (Farbgestaltung obliegt dem Architekten)

Aussenbereich

Der Garten wird humusiert und eingesät. Die Freiparkplätze werden asphaltiert bzw. mit Rasengittersteinen ausgeführt

Ausstattung

Sämtliche Muster (z.B. Böden, Fliesen, Sanitäreinrichtungsgegenstände) können bei den beauftragten Firmen als Standardware besichtigt werden.

Gemeinschaftsanlagen

Der Zugang zum Gebäude wird asphaltiert. Im Eingangsbereich befindet sich die Briefkastenanlage.

Für Fahrräder/Müll sind Abstellräume im Untergeschoß vorgesehen.

Sonderwünsche

Sonderwünsche können grundsätzlich nur gestattet werden, soweit diese aus technischer und statischer Sicht möglich sind und den Baufortschritt nicht verzögern.

Die Abwicklung der  Sonderwünsche muss terminlich mit der Verkäuferseite bzw. der Bauleitung abgestimmt werden.

Für eventuelle planliche Änderungswünsche hinsichtlich der  kaufgegenständlichen Wohnung steht dem Wohnungswerber nach Abschluss des Bauträgervertrages ein Planungsgespräch mit dem Architekten zur Verfügung.

Sonderwünsche, insbesondere die Materialauswahl betreffend, sind dem Bauherrn (Verkäuferseite) rechtzeitig, schriftlich bekannt zu geben und bedürfen dessen Zustimmung.

Sie müssen ausschließlich über die am Bau beschäftigten Firmen abgewickelt werden.

Für Sonderwünsche sind von der Käuferseite Offerte bei den einzelnen Firmen einzuholen, damit die sich daraus ergebenden Mehrkosten deutlich erkennbar sind.

Die ausführenden Firmen sind von der Käuferseite jeweils termingerecht schriftlich zu beauftragen und erfolgt die Abrechnung direkt zwischen der Käuferseite und der ausführenden Firma.

Die für durchgeführte Sonderwünsche entstehenden Mehrkosten sind von der Käuferseite direkt an die betreffenden Firmen bzw. Handwerker zu bezahlen.

Werden trotz Hinweis auf eintretende Terminverzögerungen Sonderwünsche verlangt und durchgeführt, trägt die daraus entstehenden Mehrkosten die Käuferseite.

Die Standardausführung wird von den Professionisten mit der Verkäuferseite (Bauherrn) abgerechnet.

Sollte eine Gegenverrechnung von Sonderwünschen durch die Verkäuferseite (Bauherrn) erforderlich sein,  werden diese lt.  Vergabe-LV minus 10% Bearbeitungsgebühr, vergütet.

Sollte durch Sonderwünsche die Nutzwertfestsetzung geändert werden müssen, hat die Käuferseite die daraus resultierenden Kosten zu tragen.

Baustellenbesichtigungen sind nur nach Terminvereinbarung mit der Bauleitung erlaubt (Bauarbeiterkoordinationsgesetz)!

Zu Beachten

Eventuelle mit der Ausstattungsbeschreibung übergebene Hausansichtspläne oder Modellfotos stellen einen idealisierten Zustand dar und sind nicht Gegenstand des Kaufvertrages. Die Fassadengestaltung mit Tür/Fensterkonstruktion und Außengeländer kann von der Ausführung abweichen.

Die planliche Darstellung der Wohnungsgrundrisse gilt nicht als Bestandteil der vorliegenden Ausstattungsbeschreibung. Maßgebend für die Errichtung ist die Bau- und Ausstattungsbeschreibung welche Grundlage des Kaufvertrages ist.

Bauliche Abweichungen von den Verkaufsplänen und von dieser Ausstattungsbeschreibung, die keine Wertminderung der Wohneinheiten und des Objektes bedeuten, sowie aus technischen Gründen, aus Gründen des wirtschaftlichen Ablaufes bzw. durch Auflagen der Baubehörde, erforderlich sind, bleiben vorbehalten.

Ev. Abweichungen von der vorangeführten Ausstattung in geringer Form sind vorbehalten, haben jedoch keinen Einfluss hinsichtlich der Qualität.

Die in den Plänen enthaltenen Maße sind Rohbaumaße mit Maß- und Flächentoleranzen von bis zu 3%, daher sind für Einbauten jeglicher Art Naturmaße zu nehmen. Abweichungen der Wohnnutzfläche innerhalb dieses Toleranzbereiches haben keine Änderung des Kaufpreises zur Folge.

Hinsichtlich der von der Käuferseite zu installierenden Küche ist zu beachten, dass diese ausschließlich mit einem UMLUFT-Dunstabzug ausgestattet werden darf.

 

 

Zu beachten nach Wohnungsübergabe:

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in der Wohnungseigentumseinheit befindlichen Silikonfugen als Wartungsfugen zu betrachten sind. Silikonfugen sind daher von der Käuferseite mindestens einmal jährlich zu überprüfen und allenfalls erforderliche Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen.

Isolierglasscheiben: Für thermisch entstandenen Glasbruch übernimmt der Bauträger keine Gewährleistung. Es ist darauf zu achten, dass ein Wärmestau hinter den Isolierglasscheiben bzw. eine ungleichmäßige Erwärmung der Scheibenflächen unbedingt vermieden wird. Wird ein innenliegender Sonnenschutz angeordnet, ist für einen ausreichenden Abstand zwischen der Scheibe und dem Sonnenschutz zu sorgen. Bei bemalten oder abgeklebten Isolierglasscheiben besteht durch den zu erwartenden örtlichen Hitzestau bei Sonnenstrahlung Bruchgefahr. Dasselbe gilt auch bei Heizkörpern, Heizstrahler und anderen wärmestrahlenden Gegebenheiten in der Nähe einer Isolierglaseinheit.

Die Austrocknungszeit eines Neubaues beträgt ca. 2-3 Jahre. In dieser Zeit ist besonders auf die Vermeidung von Schimmelbildung und sonstigen Baufeuchteschäden zu achten (Lüftungsverhalten, Wandabstand von Möbeln,…). Im Kellerabteil ist für Lagerungen Abstand von Wand und Fußboden wegen möglicher Kondensfeuchte einzuhalten.

Bei Terrassen und Balkonen sind die Regenabläufe stets frei zu halten.

Die bei Übergabe ausgefolgten Wartungs- und Pflegeanleitungen sind verantwortlich zu beachten.

Umplanung

Sind größere Umplanungen (Sonderwunsch) notwendig, kann der Bauträger bzw. Planer ein Honorar lt. Gebührenordnung verrechnen.

Kaufpreis

Der Kaufpreis für die Wohnung ist ein Fixpreis.

Kaufpreisnebenkosten setzen sich wie folgt zusammen und sind vom Käufer zu tragen:

Grunderwerbssteuer: 3,5%

Grundbucheintragungsgebühr 1,1%

Kaufvertragserrichtung 1,8% zuzüglich Mehrwertsteuer 20% sowie Barauslagen

Notariatskosten

Der Wohnungseigentumswerber erklärt, die Bau- und Ausstattungsbeschreibung erhalten, eingesehen und akzeptiert zu haben.