Die Vorzüge von Holz und Lehm als Baumaterialien sind vielfältig. Diese Baumaterialien haben wir vorwiegend in unseren Wohnanlagen Tirol-Kramsach-Achenrain und Graz-Zentrum Reininghaus Süd eingesetzt.

Holz

Angenehmes Raumklima

Holz atmet und dämmt zugleich. Dadurch entsteht ein natürliches, wohliges und ausgeglichenes Wohnklima. Natürlicher Lehmputz optimiert das Raumklima optimiert. Durch die Holz-Lehm-Bauweise erzielt man zu jeder Jahreszeit ein ideales Raumklima mit ca. 40-45 % Luftfeuchtigkeit.

Höchste Energieeffizienz

Holzhäuser haben den großen Vorteil, dass sie sich rasch erwärmen. Dafür sorgt allein schon der von Natur aus wärmende Baustoff  Holz. Der Temperaturunterschied zwischen „wärmenden Wandflächen“ und der Raumluft ist geringer und verhindert so die Bildung unangenehmer Luftströmungen.

Kurze Bauzeit

Holz ermöglicht schnelles und trockenes Bauen. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich auch völlig individuell geplante Holzhäuser ohne Innenausbau innerhalb weniger Tage errichten. Das klassische „Austrocknen“ über die Wintermonate wie beim Massivhaus entfällt.

Lehm

Zusammen mit Holz und Naturstein fand Lehm schon bei frühgeschichtlichen Siedlungen Verwendung. Seit einigen Jahren erlebt das moderne Bauen mit Lehm einen Aufschwung.
Und dies nicht nur, weil das Interesse am umweltfreundlichen Bauen – am sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen – zugenommen hat. Ein zentrales Motiv ist die Zunahme an allergischen Erkrankungen, die man auch auf diverse Baumaterialien zurückführt.

Durch die Verwendung von Lehmputzen im Wohnbereich wird die Raumfeuchte so beeinflusst, dass sogar im Winter bei sehr trockenem Klima eine Raumfeuchte von 40-45 % gemessen werden kann und somit viele Krankheiten wie…

  • Allergien auf Hausstaub
  • Allergien auf Sporen von Schimmelpilzen
  • Atemwegserkrankungen durch Pilzbefall oder Bakterien
  • Neurodermitis (Akute Auslöser sind meist unspezifische Reize wie Schweiß, zu trockene Haut, Schadstoffe u.v.m)
  • Ekzeme (Häufig durch Mycotoxine – Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen – verursacht. Diese führen zu unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schleimhautreizung usw.)

…vermieden werden können.

Bauphysikalische Vorteile vom Lehm

  • Baubiologisch empfohlen, da zu 100% recyclingfähig
  • Feuchtigkeitsregulierend: Badezimmer – Wintergarten – Schlafräume – Wohnräume
  • Wärmespeichernd: Sommer kühl / Winter warm, für Wandheizungen sehr gut geeignet
  • Schadstoffe bindend: Vermeidung von Schimmelbildung, strahlungsabschirmend
  • Hoch brandbeständig
  • Schutz für Holzkonstruktionen – chemischer Holzschutz ist unnötig

Ökologische Aspekte

  • Bei der Herstellung von Lehm ist nur ein geringer Energieeinsatz notwendig.
  • Seine lange Haltbarkeit bestätigen unter anderem die 800 Jahre alten Fachwerkhäuser in Strassburg.
  • In Verbindung mit pflanzlichen Materialien (z.B. Naturdämmstoffe oder Holz), verhält er sich vorbildlich, da er sie konserviert.
  • Lehmputz ist zu 100% recyclingfähig.

Biologische Aspekte

  • Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit. Das macht ihn beispielsweise im Badezimmer äußerst interessant, da er das Beschlagen des Spiegels und der Wände nach dem Duschen verhindert und dadurch selbst unter diesen extremen Bedingungen für ein angenehmeres Raumklima sorgt.
  • Natürlicher Lehmputz reflektiert die vom Körper ausgesendeten Infrarot-Strahlen stärker als alle anderen Putze und bringt dadurch höheres Wärmeempfinden und mehr Behaglichkeit. Zudem werden Gerüche und Schadstoffe aus der Luft gebunden.
  • Ökologisch herstellbar, niedriger Primärenergieeinsatz
  • Bei gleicher Wandstärke wie im Massivbau sehr gute Dämmwirkung (gesamte Wanddicke kann zur Dämmung verwendet werden).
  • Bei vorgegebener Dämmwirkung ist zusätzlicher Raumgewinn aufgrund des dünneren Wandaufbaus möglich.
  • Keine Austrocknung des Mauerwerks nötig, somit wesentlich kürzere Bauzeit.

Baubiologische Aspekte des Lehmputzes

  • Reguliert die Feuchtigkeit
  • Bindet Schadstoffe
  • Hemmt Allergien
  • Verhält sich elektrostatisch günstig
  • Keine Radonbelastung